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Am 30.04.2012 ist es eingetroffen - das neue Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF 20/16 für den Löschzug Lohmar. Als Fahrgestell dient  ein M.A.N TGM 13.290 4x4 BL mit einer zulässigen Gesamtmasse von 15,5 Tonnen. Den feuerwehrtechnischen Ausbau fertigte die Firma Josef Lentner GmbH in Hohenlinden bei München.

Als Multifunktionstalent ist das Fahrzeug für eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten in den Bereichen Brandbekämpfung und technische Hilfeleistung ausgerüstet. Hierfür verfügt es unter anderem über eine Feuerlöschkreiselpumpe mit einer Leistung von 2.000 Litern pro Minute, über einen Löschwassertank mit 1.600 Litern, einen Schaummitteltank mit 150 Litern sowie über eine Seilweinde. Auch die Beladung ist entsprechend dem Einsatzzweck vielseitig ausgeführt. So finden sich unter anderem Atemschutzgeräte, hydraulische Rettungsgeräte, Leitern, eine Tauchpumpe, ein Stromerzeuger und ein Plasmaschneidgerät auf der Beladungsliste.

In den nächsten Wochen werden die Feuerwehrleute intensiv an dem Fahrzeug geschult, bevor es dann im Laufe des Juni in den Einsatzdienst geht.

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Aktualisiert (Freitag, 11. Mai 2012 um 08:34 Uhr)

 

Am 20. April hielt der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Lohmar, Löschzug Lohmar-Ort e. V. seine alljährliche Mitgliederversammlung ab.

Zu Beginn der Versammlung berichtete der 1. Vorsitzende Thomas Munser von den Aktivitäten im Jahr 2011 wie dem Oktoberfest, dem Martinszug und der Unterstützung beim Tag der Rettung. Erwähnt wurde auch die Unterstützung des Löschzugs bei den Umbauten des Feuerwehrhauses, die Durchführung einer Ausbildungsveranstaltung zum Thema "Patientegerechte Rettung nach Verkehrsunfällen" mit der Firma Weber Hydraulik und die Spende von zwei Smartboard-Systemen für die Ausbildung.

Nach der Entlastung des Vorstandes folgten die turnusmäßigen Neuwahlen für den 1. und 2. Vorsitzenden, den Geschäftsführer und für die Beisitzer. Thomas Munser, der mehrere Jahre dem Verein vorstand, trat auf eigenen Wunsch nicht mehr an.

Gewählt wurden im folgenden Wahlgang:

  • Sven Ziaja als 1. Vorsitzender
  • Wilfried Meng als 2. Vorsitzender
  • Alexander Gehlen als Geschäftsführer

sowie Kai Bauer, Sarah Brückner, Patrick Michalski, Rainer Schmitz, Christian Seifert und Christopher Wegemann als Beisitzer.

Der neue Vorstand bedankt sich an dieser Stelle für das entgegengebrachte Vertrauen und freut sich auf die kommenden Herausforderungen in der neuen Amtszeit. Ein besonderer Dank geht an Thomas Munser für die geleistete Arbeit als 1. Vorsitzender in den vergangenen Jahren.



Aktualisiert (Freitag, 11. Mai 2012 um 08:27 Uhr)

 

Müde bin ich, geh zur Ruh... Wenn wir uns schlafen legen, bekommt auch unser Geruchssinn seine verdiente Pause. Bei einem Brand in den eigenen vier Wänden kann diese eigentlich gesunde Körpereigenschaft aber fatale Folgen haben. Sicheren Schutz bieten Rauchmelder – sie schlafen nie. Mit der Zeichentrickfigur „Herr Riecher“ informieren in diesem Jahr Feuerwehren, Schornsteinfeger, Versicherungen und der Einzelhandel in einer gemeinsamen Kampagne die Verbraucher zum bundesweiten Rauchmeldertag am 13. April über vorbeugenden Brandschutz.

Bald bundesweite Rauchmelderpflicht

Aktuell haben mit Niedersachsen bereits zehn Bundesländer eine Rauchmelderpflicht eingeführt, und Nordrhein-Westfalen folgt demnächst. Das Ziel der breit angelegten Aufklärungskampagne ist aber klar: bundesweiter Schutz vor lebensgefährlichem Brandrauch für die ganze Bevölkerung durch Rauchmelder.

Die Feuerwehr fordert bereits seit langem die Einführung einer Rauchmelderpflicht für alle privaten Wohnungen. Dabei geht es um den Schutz von Menschenleben. Rauchmelder sind Lebensretter, die in jede Wohnung gehören, in Schlaf- und Kinderzimmer sowie in den Flur der Wohnung.

Neues Qualitätszeichen für Rauchmelder in Langzeiteinsatz

Für Rauchwarnmelder in privaten Haushalten gibt es seit Herbst 2011 ein unabhängiges Qualitätszeichen. „Q“ kennzeichnet qualitativ hochwertige Rauchmelder für den Langzeiteinsatz in privaten Wohnungen. Damit wird die Suche nach einem langlebigen Produkt zum Kinderspiel. Ähnlich wie andere Gütesiegel garantiert „Q“ den Verbrauchern, dass ein Rauchmelder ausgewählte Qualitätskriterien erfüllt. Zum Beispiel gewährleisten alle ausgezeichneten Produkte eine mindestens 10-jährige Lebensdauer von Batterie und Rauchwarnmelder.

Alle Informationen zum bundesweiten Rauchmeldertag und die neuen Abenteuer von „Herr Riecher“ auf www.rauchmelder-lebensretter.de

 



Aktualisiert (Mittwoch, 11. April 2012 um 12:46 Uhr)

 

Von Flensburg bis Garmisch lodern in wenigen Tagen wieder zahlreiche traditionelle Osterfeuer – doch dieser schöne Brauch führt jährlich auch zu zahlreichen Feuerwehreinsätzen. „Leider geraten regelmäßig Brände außer Kontrolle. Die Folge sind hohe Sach- oder sogar Personenschäden. Zudem werden die Feuerwehren aber auch durch viele Fehlalarme belastet, weil Osterfeuer unsachgemäß abgebrannt werden“, sagt Ralf Ackermann, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV).

Die Feuerwehren geben deshalb diese Sicherheitstipps zum Osterfeuer:

  • Vergessen Sie nicht, Ihr Osterfeuer bei der dafür örtlich zuständigen Behörde anzumelden – Sie vermeiden so einen ärgerlichen Fehleinsatz der Feuerwehr, der unter Umständen gebührenpflichtig ist.
  • Verwenden Sie nur trockene Pflanzenreste und unbehandeltes Holz – der Umwelt zuliebe. Kunststoffe wie Plastiktüten und Autoreifen, aber auch andere Abfälle haben im Osterfeuer nichts verloren.
  • Denken Sie daran, das Brennmaterial kurz vor dem Anzünden noch einmal umzuschichten, damit Ihr Osterfeuer nicht zur Flammenfalle für Tiere wird.
  • Halten Sie wegen Rauch und Hitze ausreichend Sicherheitsabstand zu Gebäuden und Bäumen (mindestens 50 Meter) und zu Straßen (mindestens 100 Meter) ein. Beachten Sie die Hauptwindrichtung.
  • Seien Sie vorsichtig beim Anzünden. Brennbare Flüssigkeiten als Brandbeschleuniger bergen ein hohes Risiko!
  • Offenes Feuer muss grundsätzlich beaufsichtigt werden. Sorgen Sie dafür, dass das Feuer sich nicht unkontrolliert ausbreiten kann. Passen Sie auf kleine Kinder auf. Sie unterliegen schnell der Faszination des Feuers und unterschätzen die ihnen unbekannte Gefahr.
  • Brennen Sie nicht zu viel Material auf einmal ab; vermeiden Sie gefährlichen Funkenflug.
  • Strohballen können sich allein durch die Hitzestrahlung entzünden und sind deshalb eine gefährliche Sitzgelegenheit.
  • Vermeiden Sie Rauchbelästigung durch zu feuchtes Material – Ihre Nachbarn werden es Ihnen danken.
  • Halten Sie eine Zufahrt für die Feuerwehr und den Rettungsdienst frei.
  • Kleinere Verbrennungen kühlen Sie sofort mit Wasser: Maximal zehn Minuten lang (Leitungswassertemperatur 10 bis 20 Grad Celsius). Bei großflächigen Verbrennungen und auf der Haut haftenden Substanzen sollte nur primär abgelöscht werden. Längere Kühlung führt zur Komplikationen. Alarmieren Sie sofort den Notarzt über die Notrufnummer 112.
  • Verlassen Sie als Veranstalter bzw. Zuständiger die Feuerstelle nur, wenn sie komplett erkaltet ist.
  • Sollte Ihnen Ihr Feuer außer Kontrolle geraten, so zögern Sie nicht, sofort die Feuerwehr über Notruf 112 zu alarmieren. Die mehr als eine Million Männer und Frauen in den deutschen Feuerwehren sind auch über Ostern rund um die Uhr einsatzbereit, um in Not und Gefahr zu helfen.


Aktualisiert (Freitag, 06. April 2012 um 11:16 Uhr)

 
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